Sie hatten auch 2025 wieder in die besondere Adresse geladen, in die Royal Albert Hall in London, südlich des Hyde-Parks: Nicky & Pippa Gumbel von der anglikanischen Holy Trinity Brompton (HTB) Church, um weltweit alle Leiter von Alphakursen zu einem Kongress zu versammeln (LC25 = Leadership Conference). Ganze 2 Tage (5. und 6. Mai 2025) standen im Zeichen von Lobpreis, Vorträgen, Interviews, Zeugnissen & Workshops. Sehr aufmerksam war, dass im Radius von ca 1 km überall Willkommens-Teams in den Straßen standen mit entsprechenden Welcome-Plakaten. Hier kam man schnell ins Gespräch: Woher kommst Du, was machst Du daheim, warum bist du hier? Überhaupt zeichnete sich dieses Christentreffen durch eine aussergewöhnliche Freundlichkeit, Offenheit und Anteilnahme der Teilnehmer aus – wie man das oft bei ähnlichen christlichen Events beobachten kann. Die Workshops wurden insbesondere in den umliegenden Satelitenkirchen angeboten, welche fußläufig erreichbar waren. Der Große Garten der Mutterkirche HTB war zu einem großen Camp umgewandelt: Mit Großzelten für Workshops und mit etlichen mobilen Küchen zur Verpflegung der Gäste in den großen Pausen. Auch hier kam man schnell ins Gespräch mit Teilnehmern aus aller Welt, z.B. aus Australien. So schön auch, dass der Alphakurs mittlerweile in allen christlichen Konfessionen angeboten wird. Bei dieser Konferenz zeigt sich dann ganz natürlich gelebte Ökumene.
Montag Abend gab es im HTB-Garten auch ein Treffen der Teilnehmer aus den DACH-Ländern: insbes. Deutschland, Österreiche, Schweiz. Da war dann auch Gelegenheit zum Connecten. Interessant war der Alpha-Workshop Dienstag-Nachmittag „How to Run a Great Alpha“. Da wurden insbesondere 7 Kardinalfehler besprochen:
- Wrong Hosts and Helpers (Falsche Gastgeber & Helfer): Das Team muss empathisch sein und soziale Skills aufweisen, um sich den Gästen so zu widmen, dass sie sich wohl- und willkommen fühlen.
- No Team Training (Kein Teamtraining): Da man auch Einiges falschmachen kann, sollte das Team vor jedem Alphakurs zumindest die Trainingsvideos erneut ansehen. Vor der Erstetablierung empfehlen sich Schulungen über einen ganzen Tag hinweg oder auch Coaching durch einen erfahrenen Alpha-Leiter.
- Changing the Recipe (Veränderung des Ablaufs der Alpha-Abende): Der Ablauf der Alphaabende ist bereits optimiert und hat sich über Jahrzehnte bewährt. Das sollte nicht verändert werden: Essen + Impulsvortrag + Diskussion in Kleingruppen.
- Cutting the Alpha Day (Verstümmelung des Alpha-Wochenendes): Ein ganzes Wochenende bieten die wenigsten Kurse an. Meistens ist es ein ganzer Tag. Dabei sind insbesondere die 3 Videos zum Hl. Geist essentiell und sollten nicht reduziert werden. Gerade am Alpha-Tag passiert am meisten in den Seelen der Teilnehmer.
- Giving up too quickly (Zu schnelle Aufgabe): Der Allererste Aphakurs läuft meist recht gut an. Der 2. Kursdurchgang kann dann schonmal schwächeln. Da sollte man den Kurs auch mit weniger Teilnehmern duchziehen und eben nicht zu schnell aufgeben. Der Schlüssel ist: Gebet des Teams für Teilnehmer!
- Alpha as the App, not the OS (Alpha als App, nicht als Betriebssystem): In Gemeinden sollte der Alphakurs einen hohen Stellenwert einnehmen und nicht nur einer von vielen Angebotsoptionen sein. Denn durch den Alphakurs werden wirklich aktive Jünger Christi generiert, die eine Gemeinde zum Erblühen bringen.
- Not bringing Guests on Alpha (Keine Gäste zu Alpha einladen): Die meisten Alpha-Teilnehmer kommen durchpersönliche Ansprache. Wer meint, es genügt, Poster & Flyer zu drucken, der irrt: Darüber kommen die wenigsten Teilnehmer.
Besonders schön fand ich die letzte Abendsession am Dienstag. Hier berichteten ausgewählte Interviewpartner von Nicky besondere Zeugnisse, wie der Alphakurs sie selbst oder wie sie durch Alphakurse Andere verändert haben. Das war sehr beeindruckend und berührend zu sehen, was Gott mittels dieses Tools in den Seelen tut.
Hier nun eine kleine Bildergalerie:
Interessiert an Alphakursen? nimm gerne Kontakt mit uns auf:
https://www.gebetshaus-aachen.org/glaubenskurse/





















